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Wetterkunde

KLEINE WETTERKUNDE:

Zu einem sicheren und gelungenem Törn gehört vor allem auch, sich mit dem zu erwartenden Wetter zu befassen! Je nach Fahrtgebiet und technischer Ausstattung gibt es vielerlei Möglichkeiten, sich über das Wetter zu informieren - sei es über Funk, Navtex oder Internet und freilich gibt es in den Marinas auch Aushänge, die man sich ansehen kann.

Wir wollen uns aber an dieser Stelle ein wenig mit der Wetterkunde in Form von Beobachtungen befassen!

Zur Beobachtung des Wetters ist freilich in erster Linie der Blick in den Himmel gefragt, wobei uns da hauptsächlich die Wolken und deren Zugrichtung interessiert. Ein Barometer für den Luftdruck, ein Hygrometer zur Messung der Luftfeuchtigkeit sowie natürlich ein Thermometer versorgt uns dann mit weiteren wichtigen Informationen.

Anm.: Beachten Sie bitte auch die nebenstehenden Links Beauforttabelle, NAVTEX und die Downloads zu dem Thema!

DER LUFTDRUCK:

Der Luftdruck, auch atmosphärischer Luftdruck genannt, ist das Gewicht der Luft, das auf die Erdoberfläche erzeugt wird. Vereinfacht gesagt bedeutet dies, dass je mehr Luft auf eine Fläche drückt, umso höher der atmosphärische Luftdruck ist! Weiters ist auch noch zu sagen, dass der Luftdruck höhenabhängig und in höher gelegenen Orten geringer ist! Temperaturmäßig ist bei hohem Luftdruck mit warmen, und bei niedrigem Druck mit kältern Luftmassen zu rechnen. Bei der Beobachtung des Barometers ist weniger auf den angezeigten Wert zu achten, sondern vielmehr auf das Ausmaß einer Veränderung! (Anm.: die meisten Barometer verfügen über einen Zeiger, den man manuell verstellen kann, um auftretende Unterschiede besser beobachten zu können!) Ein langsam aber stetig steigender Luftdruck lässt meist auf ein ausgedehntes Hoch schließen, wohingegen ein plötzliches Steigen meist nur eine kurzfristige Wetterbesserung erwarten lässt! Bei einem raschen Abfallen des Luftdrucks ist in der Regel ein Tief mit Wind und Regen am Anzug und bei stark fallendem Luftdruck ist mit Sturm zu rechnen!

DIE LUFTFEUCHTIGKEIT:

Das Hygrometer zeigt die s.g. relative Luftfeuchtigkeit an, wobei damit das Verhältnis des Wassergehalts der Luft in Bezug auf die Höchstmenge, die die Luft aufnehmen kann, zu verstehen ist. 100% Luftfeuchtigkeit bedeutet also nicht, dass man bereits im Wasser steht, sondern der Sättigungspunkt der Luft erreicht ist! Da die Luftfeuchtigkeit mit der Temperatur zusammenhängt, ist sie früh morgens am höchsten und erreicht ihren Tiefpunkt am frühen Nachmittag. (vorausgesetzt, dass kein Regenwetter vorherrscht!) Kann ab einer bestimmten Temperatur die Luft keinen Wasserdampf mehr aufnehmen (wenn also 100% Luftfeuchtigkeit erreicht sind), spricht man vom s.g. Taupunkt, welcher wieder ein wichtiger Indikator für die Wahrscheinlichkeit von Nebel, Dunst und Wolkenbildung ist! Bei einer Temperatur von 15 Grad Celsius und 50% relative Luftfeuchtigkeit beträgt der Taupunkt etwa 5 Grad Celsius, bei 80% relativer Luftfeuchtigkeit etwa 12 Grad Celsius und bei einer Luftfeuchtigkeit von 100% entspricht der Taupunkt der aktuellen Temperatur von 15 Grad Celsius - der Taupunkt liegt also um so niedriger, desto trockener die Luft ist. Wenn die Luft unter den Taupunkt abkühlt, kommt es zu Wolken und/oder Nebelbildung!

WOLKEN:

Bei den Wolken gibt es 10 Grundarten zu unterscheiden, welche aber wiederum durch weitere Unterarten getrennt werden können - schauen wir uns nachfolgend die typischten Wolkenbildungen an:


Wolkenbeschreibung anhören

Mit Klick auf den Startbutton des kleinen Players unten können Sie sich die nachfolgenden Beschreibungen der Wolkenbilder auch akustisch anhören!



BILD: WOLKENART:

BESCHREIBUNG:

HOHE WOLKEN:

CIRRUS

Die Cirruswolke ist eine hohe s.g. "Federwolke", welche sich in einer Höhe zwischen 5.000 und 13.000 Meter befindet. Unter "Cirren" versteht man weiße Fäden bzw. Bänder, welche meist durch starke Höhenwinde erzeugt werden. Wenn sie sich verdichtet und Cirrostratusflächen hinzukommen, kann mit einer Warmfront und Wetterverschlechterung gerechnet werden!

 
CIRROSTRATUS
 

 

Cirrostratuswolken sind an ihrem fasrigen oder glattem Wolkenschleier zu erkennen. Typisch für Cirrostratuswolken sind die s.g. Haloerscheinungen, worunter man die Ringe um z.B. Sonne oder Mond versteht. Cirrostratus ist auch daran zu erkennen, dass er Sonne oder Mond nie ganz verdeckt! Auftretender Cirrostratus ist ein Indiz für eine kommende Wetterverschlechterung!

 

 
CIRROCUMULUS

Cirrocumulus besteht aus vielen kleinen Elementen und wird auch gerne "Schäfchenwolken" genannt. Cirrocumulus kommt eher selten vor, kann aber oft in Form von Kondenzstreifen hoch fliegender Flugzeuge beobachtet werden. Bei Auftritt von Cirrocumulus kann aufgrund steigender Luftfeuchte in der Troposphäre mit Regenschauer gerechnet werden!

MITTELHOHE WOLKEN:

ALTOCUMULUS

"Schäfchenwolken" welche meist in schuppenartigen Teilen oder "Bällchen" auftreten und sich in einer Höhe zwischen 2.000 und 7.000 Meter befinden. Altocumulus und seine Unterarten können Vorboten für eine Gewitterfront sein!

 
ALTOSTRATUS

Altostratus sind Wolkenfelder, welche die Sonne dahinter stellenweise wie durch ein Milchglas betrachten lassen. In der Regel wird die Bewölkung immer dichter und bringt Niederschlag mit sich!

TIEFE WOLKEN:

STRATOCUMULUS

"Haufenschichtwolken" in einer Höhe bis etwa 2.000 Meter und darunter. Diese in unseren Breiten häufig zu beobachtende Wolkenart hat typischerweise eine graue Unterseite und tritt bei allen möglichen Wetterverhältnissen auf!

WOLKEN MIT HOHER VERTIKALER GRÖSSE:

CUMULUS

Cumulus (Haufenwolken) entstehen tagsüber bei Sonneneinstrahlung. Bei zunehmender Anzahl und Größe kann mit Regenschauern gerechnet werden.

 
CUMULONIMBUS

Eine sehr dichte Wolke mit beachtlicher vertikaler Ausdehnung, welche nicht selten die Form eines Berges hat. Diese Wolke kann sehr große Höhen von 10.000 bis 13.000 Meter erreichen und als Begleiterscheinung gefährlichen Sturm, Hagel und Gewitter mit sich bringen!

 
NIMBOSTRATUS

Sehr dichte Regenschichtwolke, welche meist auf länger andauernden Regen hinweist.


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